Das KAB - Gebet


(Neue Fassung)



Herr Jesus Christus.Wir bringen dir unseren Tag, unsere Arbeit,
unsere Auseinandersetzungen, unsere Kämpfe,
das, was uns gelingt, uns freut und gut tut
 aber auch das, was unser Leben schwer macht.



Lass uns, wie auch all unsere Schwestern und
Brüder in unseren Lebensbereichen und in der
Welt der Arbeit denken wie du, arbeiten mit dir,
leben in dir.



Gib uns die Gnade, dich mit ganzem Herzen
zu lieben und dir mit allen Kräften zu dienen.



Dein Reich komme an unseren Arbeitsplatz,
in die Familien, die Fabriken, die Werkstätten,
die Büros und in unsere Häuser.



Gib, dass alle, die heute in Gefahr sind,
in deiner Gnade bleiben.
In deiner Liebe segne alle,
die dich heute besonders brauchen:
Segne die, die in Arbeit sind und die, die Arbeit suchen.
Segne die Kinder und Jugendlichen.
Heilige uns und unsere Familien.



Dein Reich komme durch uns, unser Handeln
und unsere Arbeit.
(Hier ist Platz für eine besondere, eigene Bitte ...)
Seliger Nikolaus Groß und seliger Marcel Callo,
bittet für uns.
Maria, Du unsere Mittlerin und Fürsprecherin,
bitte für uns
Herr Jesus Christus, schenke den Verstorbenen
deinen Frieden.



Amen.




Verbunden im Gebet der KAB -

angepasst an die schwierige Situation derzeit... 

Herr Jesus Christus. 
Wir bringen dir unseren Tag, unsere Arbeit, 
unsere Auseinandersetzungen, unsere Kämpfe, 
das, was uns gelingt, uns freut und gut tut, 
aber auch das, was unser Leben schwer macht. 
Dein Reich komme an unseren Arbeitsplatz, 
die Krankenhäuser, die Pflegeheime, 
die Supermärkte und in unsere Häuser. 
Gib, dass alle, die heute in Gefahr sind, in deiner Gnade bleiben. 
In deiner Liebe segne alle, die dich heute besonders brauchen: 
Segne die, die erkrankt sind und die, die alles tun, um die aktuelle Krise zu bewältigen. 
Segne die Ärztinnen und Ärzte. Segne die Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger. 
Segne die Erziehrinnen und Erzieher, die die Notbetreuung in den Kitas übernehmen. 
Segne die Verkäuferinnen und Verkäufer. 
Segne die Apothekerinnen und Apotheker. 
Segne die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. 
Segne die Politikerinnen und Politiker. 
Segne alle, die in diesen schwierigen Zeiten alle ihre Kraft und all ihr Können einbringen. 
Dein Reich komme durch uns, unser Handeln und unsere Geduld, 
Rücksichtnahme und unsere Solidarität. 
Seliger Nikolaus Groß und seliger Marcel Callo, bittet für uns. 
Herr Jesus Christus, schenke den Verstorbenen deinen Frieden. 

Amen. 


Unser KAB - Lied


(Melodie: "Großer Gott, wir loben Dich)"



Großer Gott, wir loben Dich,
 Herr, wir preisen Deine Stärke;
 vor Dir neigt die Erde sich
 und bewundert Deine Werke.
 Wie Du warst vor aller Zeit
 so bleibst Du in Ewigkeit

Uns, o Herr, hast Du bestellt,
 daß an Deinem Reich wir bauen
 mitten in der Arbeitswelt.
 Hilf uns, Deiner Kraft vertrauen!
 Gib Dein Wort uns als ein Licht,
 zeige uns Dein Angesicht.

Frieden schenke unserem Land!
 Gib, daß wir Versöhnung bringen
 zwischen Klasse, Rang und Stand.
 Laß die Freiheit uns erringen!
 Gieße aus in unsere Zeit
 Liebe und Gerechtigkeit!





Unsere Vereinssatzung:


Satzung derKatholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands

Vereinssatzung (Leitungsteam)
Präambel
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (im Folgenden: „KAB“) und ihre Gliederungen sind selbstständige Vereinigungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und anderen tätigen Menschen. Die KAB verfolgt eine sozial- und berufspolitische Zwecksetzung.
In der Geschichte der Katholischen Arbeitnehmerbewegung hatten sich seit 1849 Mitglieder
zusammengeschlossen und freie Vereinigungen nach bürgerlichem Recht gegründet. Innerhalb der katholischen Kirche ist die KAB Deutschlands e.V. als altrechtlicher Verein ein sogenannter freier Zusammenschluss nach CIC 215.
Aus ihrem Selbstverständnis, Kirche zu sein und in der Arbeiterbewegung zu wurzeln, ist die KAB politische Bewegung, Selbsthilfebewegung, Bildungs- und Aktionsbewegung sowie internationale Bewegung. Sie setzt sich ein für Arbeit und Leben in Würde und Solidarität. Dahin entwickelt sie Zukunft und organisiert Veränderung. Gemeinsam setzen die Frauen und Männer der KAB christliche Werte in Taten um.
§ 1
Name und Sitz
(1) Der KAB-Ortsverein ist ein Verein von Mitgliedern der KAB Deutschlands e.V. und führt den Namen
„Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) ...“
(2) Der KAB-Ortsverein ist eine Untergliederung der KAB Deutschlands e.V. und des Diözesanverbandes
Münster.
(3) Er hat seinen Sitz in …
§ 2
Zweck
(1) Die KAB verfolgt in ihrem Engagement folgende Zwecke:
1. die Interessenvertretung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und ihren Familien aus
christlichem Selbstverständnis;
2. die Vernetzung und Förderung von Gemeinschaften von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern;
3. die Bestärkung und Befähigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, aus christlichem
Selbstverständnis Arbeitswelt, Gesellschaft und Kirche mitzugestalten;
4. die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung;
5. die Förderung der Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern;
6. die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des
Völkerverständigungsgedankens;
7. die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit;
8. die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und
kirchlicher Zwecke.
(2) Auf der Basis der biblischen Botschaft und der christlichen Sozialverkündigung werden diese Zwecke
insbesondere verfolgt durch:
1. Treffen und gemeinschaftliche Aktionen;
2. unabhängige und überparteiliche Interessensvertretung in Politik, Arbeitswelt und Kirche durch
Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen und Kampagnen;
3. Organisation und Durchführung von Informations- und Bildungsveranstaltungen;
4. religiöses Engagement;
5. Förderung von internationalen Partnerschaften und Netzwerken von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern.
(3) Die KAB-Ortsvereine wirken an der Verwirklichung der Ziele und Zwecke des Verbandes mit. Sie
handeln selbstständig und eigenständig und beteiligen sich an den Aktionen sowie der Verwirklichung
des Auftrags des Verbandes. 
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§ 3
Gemeinnützigkeit
(1) Der KAB-Ortsverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche
Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO.
(2) Der KAB-Ortsverein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel
des KAB-Ortsvereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
(3) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des KAB-Ortsvereins. Es darf keine Person
durch Ausgaben, die dem Zweck des Ortsvereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.
(4) Die Mitglieder des Leitungsteams üben ihr Amt grundsätzlich unentgeltlich aus (§ 27 Abs. 3 i. V. m. §
662 BGB). Entsprechend § 670 BGB besteht Anspruch auf Aufwendungsersatz. Die Höhe der zu
ersetzenden Reisekosten richtet sich nach der jeweils gültigen Reisekostenordnung (KAVO). Die
Aufwendungen sind nachzuweisen und gesondert aufzuzeichnen.
(5) Leitungsteammitglieder können für ihre Tätigkeit eine pauschale Tätigkeitsvergütung erhalten, die
nachschüssig gezahlt wird und am 1.12. eines Jahres fällig wird. Die Höhe der pauschalen
Tätigkeitsvergütung setzt die Mitgliederversammlung durch Beschluss fest.
(6) Die Mitgliederversammlung legt in einem gesonderten Beschluss fest, für welche Leitungstätigkeit eine
Tätigkeitsvergütung gezahlt wird.
(7) Bei Auflösung des KAB-Ortsvereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an
den zuständigen Bezirksverband der KAB im Bistum Münster, der es unmittelbar und ausschließlich für
gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
§ 4
Mittel
Zur Erfüllung der Aufgaben und Erreichung der Ziele dienen insbesondere:
1. gegenseitige Hilfe aus solidarischer Verbundenheit und christlicher Liebe;
2. Aktions- und Bildungsprogramm der KAB;
3. religiöse Veranstaltungen;
4. Schulungs- und Bildungsveranstaltungen;
5. Kampagnen;
6. Zielgruppenarbeit;
7. Netzwerke und Kommissionen;
8. Zusammenarbeit mit den anderen Basisgruppen und Netzwerken sowie Beteiligung an den
Veranstaltungen und Aktionen des Bezirks- und Diözesanverbandes;
9. Schrifttum und Veröffentlichungen der KAB;
10. Zusammenarbeit mit der CAJ als selbständiger Jugendorganisation der KAB.
§ 5
Mitgliedschaft
(1) Mitglieder können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie alle weiteren Tätigen werden, die sich zu
den Zielen und Zwecken der KAB Deutschlands bekennen. Sie können Leistungen der KAB in Anspruch
nehmen, soweit dies nach der Zwecksetzung der KAB zulässig ist.

(2) Mitglieder des KAB-Ortsvereins sind Mitglieder der KAB Deutschlands. Sie sind damit auch Mitglieder
im KAB-Diözesanverband Münster sowie in dessen Untergliederungen und Einrichtungen, die durch die
jeweilige Diözesansatzung festgelegt sind. 
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(3) Die Aufnahme von Mitgliedern geschieht durch schriftlichen Antrag an einen KAB-Ortsverein oder den
Bezirksverband. Die Mitgliedschaft ist begründet, wenn der Antrag nicht binnen einer Frist von vier
Wochen nach Eingang abgelehnt wird. Über die Ablehnung entscheidet der KAB-Ortsverein, bei dem
der Antrag eingeht, oder der zuständige Bezirksverband. Die Ablehnung des Aufnahmeantrages bedarf
keiner Begründung.
(4) Mitglieder üben ihre Rechte an der verbandlichen Willensbildung direkt im KAB-Ortsverein, im KABBezirksverband und durch Delegation im KAB-Diözesanverband aus.
(5) Für die Erfüllung der Aufgaben und Zwecke der KAB kann eine Aufnahmegebühr und ein Beitrag
erhoben werden. Näheres zur Höhe und Fälligkeit der Aufnahmegebühr und des Beitrages wird in der
Beitragsordnung der KAB Deutschlands geregelt.
(6) Die Mitgliedschaft wird beendet:
1. durch schriftliche Kündigung mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende gegenüber dem
KAB-Ortsverein oder dem KAB-Bezirksverband;
2. durch Ausschluss. Der Ausschluss eines Mitglieds ist insbesondere möglich, wenn es gegen die
soziale und berufspolitische Zwecksetzung des Verbandes oder gegen seine Beschlüsse handelt.
Der Ausschluss kann durch die KAB Deutschlands, den KAB-Diözesanverband Münster, den
zuständigen Bezirksverband oder den KAB-Ortsverein ausgesprochen werden. Näheres regelt die
Schlichtungsordnung;
3. durch Tod.
(7) Die Auflösung des KAB-Ortsvereins oder der Wechsel von einem KAB-Ortsverein in einen anderen bzw.
in eine andere Basisgruppe oder der Wechsel von einem Diözesanverband in einen anderen berührt die
Mitgliedschaft in der KAB Deutschlands nicht.
(8) Für die Beilegung von innerverbandlichen Streitigkeiten gibt es eine Schlichtungsstelle. Vor Beschreitung
des Rechtsweges muss diese verbandliche Schlichtungsstelle eingeschaltet werden. Sie entscheidet
verbindlich. Das Nähere regelt die Schlichtungsordnung der KAB Deutschlands e.V.
§ 6
Rechte der Mitglieder
(1) Die Mitglieder haben ein Recht auf:
1. Mitgestaltung der KAB durch Mitwirkung sowie Mitbestimmung über Inhalte und Aktionen im
Rahmen der verbandlichen Gremien und bei Wahlen;
2. Beratung, Hilfe und Vertretung in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten nach Maßgabe
der Satzung der KAB und der Rechtsschutzordnung;
3. Teilhabe an in gesonderter Trägerschaft eingerichteten Bildungs- und Erholungseinrichtungen sowie
an den Hilfs- und Unterstützungseinrichtungen der KAB im Rahmen der jeweiligen Richtlinien und
gegebenen Möglichkeiten;
4. Erhalt der Verbandszeitschrift;
5. eine Hl. Messe nach dem Tode und auf die Teilnahme des Vereins am Begräbnis.
(2) Die Mitglieder haben die Pflicht:
1. Zweck- und Zielsetzung der KAB und ihre Beschlüsse mitzutragen;
2. den Beitrag pünktlich zu entrichten;
3. Änderungen ihrer Lebenssituation, die die Mitgliedschaft betreffen, umgehend zu melden. 
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§ 7
Organe
Die Organe sind:
1. die Mitgliederversammlung,
2. das Leitungsteam.
Die Organe, zu denen ordnungsgemäß eingeladen wurde, sind beschlussfähig.
§ 8
Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung findet wenigstens einmal im Jahr statt. Sie wird in der Regel vom
Leitungsteam unter Angabe einer Tagesordnung einberufen. Die Einladung muss unter Einhaltung einer
Frist von mindestens 10 Tagen schriftlich oder auf elektronischem Weg an alle Mitglieder erfolgen.
(2) Die Mitgliederversammlung tagt in der Regel als Realkonferenz. Falls besondere Situationen dies
erfordern, kann sie auch als Videokonferenz tagen. Über die Notwendigkeit entscheidet das
Leitungsteam. Beschlüsse sind auch mit einem digitalen Verfahren möglich.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn das Leitungsteam oder ein Drittel
der Mitglieder es verlangt. Die Versammlung muss innerhalb eines Monats einberufen werden.
(4) In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. Vertreter*innen des Bezirksund des Diözesanverbandes haben Rederecht.
(5) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder getroffen. Für
Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
(6) Die Wahlen sind als geheime Wahlen durchzuführen. Bei nur einem Vorschlag kann die Wahl durch
Handzeichen erfolgen, sofern kein Widerspruch erfolgt. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl
statt.
(7) Die Leitung der Mitgliederversammlung wird durch das Leitungsteam gewährleistet.
(8) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, welches von einem Mitglied des
Leitungsteams und von der Protokollführung zu unterzeichnen ist.
(9) Wahlen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind dem KAB Diözesanverband und dem
zuständigen KAB-Bezirksverband umgehend mitzuteilen.
§ 9
Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
1. Entgegennahme der Berichte der Mitglieder des Leitungsteams, insbesondere des Kassenberichts,
sowie die Abstimmung über die Entlastung des Leitungsteams;
2. Wahl und/oder Abberufung der Mitglieder des Leitungsteams;
3. Wahl des Präses oder der*des geistlichen Verbandsleiter*in;
4. Wahl der Kassenprüfer*innen;
5. Wahl der Delegierten zum Diözesantag;
6. Beschlussfassung über das Programm und die Arbeitsformen im KAB-Ortsverein;
7. Beschlussfassung über Anträge aus der Mitgliedschaft. Anträge müssen dem Leitungsteam
mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung vorliegen;
8. Festsetzung der Höhe des Ortsvereinsbeitrages im Einklang mit der Beitragsordnung der KAB und
den Beschlüssen des jeweiligen Diözesanverbandes; 
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9. die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung;
10. Entscheidung über Änderung des Zwecks und die Auflösung des KAB-Ortsvereins.
§ 10
Leitungsteam
(1) Das Leitungsteam besteht aus mindestens drei gleichberechtigten Mitgliedern. Über die Zahl der
Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung.
(2) Der Präses oder der*die geistliche Verbandsleiter*in ist in der Regel Mitglied des Leitungsteams.
(3) Die Mitglieder des Leitungsteams werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren
gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Eine mehr als eine 3malige Wiederwahl soll vermieden werden.
(4) Der Präses oder der*die geistliche Verbandsleiter*in werden ebenfalls von der Mitgliederversammlung
für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Für ihn*sie gilt keine Beschränkung der Wiederwahlmöglichkeiten.
(5) Die Amtszeit endet bei erfolgter Wahl eines neuen Leitungsteammitgliedes am Ende der Versammlung.
(6) Das Leitungsteam trifft sich in regelmäßigen Abständen. Es muss zusammentreten, wenn ein Drittel der
Mitglieder des Leitungsteams oder eine andere Verbandsebene dies verlangen.
(7) Beschlüsse im Leitungsteam werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Über die Beschlüsse des
Leitungsteams ist jeweils eine Niederschrift zu fertigen.
(8) Das Leitungsteam beschließt die Verteilung der Aufgaben, insbesondere die Kassenführung und die
Kontaktperson für die verbandliche Kommunikation.
(9) Der KAB-Ortsverein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Mitglieder des Leitungsteams
gemeinsam im Sinne des § 26 BGB vertreten.
§ 11
Aufgaben des Leitungsteams
Das Leitungsteam ist verantwortlich für die Koordinierung der Aktivitäten im Ortsverein. Ihm obliegt besonders:
1. die Regelung organisatorischer Angelegenheiten sowie die Geschäftsführung;
2. die Koordinierung von Aktionen des Ortsvereins;
3. die Koordinierung der Bildungsarbeit;
4. die Stellungnahme zu aktuellen Fragen;
5. die Berufung der Vertrauensleute;
6. der Kontakt zu und die Zusammenarbeit mit anderen Basisgruppen und den weiteren Ebenen des
Verbandes;
7. die Herstellung und Pflege von Verbindungen zur CAJ und zu anderen Organisationen;
8. die Aufnahme und der Ausschluss von Mitgliedern.
§ 12
Präses und ehrenamtliche geistliche Verbandsleiter*in
(1) Präses ist ein von der Mitgliederversammlung gewählter Priester oder ein*e gewählte*r hauptamtliche*r
pastorale*r Mitarbeiter*in.
(2) Ehrenamtliche*r geistliche*r Verbandsleiter*in ist ein*e von der Mitgliederversammlung gewählte*r
ehrenamtliche*r geistliche*r Verbandsleiter*in mit abgeschlossener Ausbildung.
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(3) Sie werden zudem im Auftrage des Diözesanbischofs vom Diözesanpräses ernannt. Sie sind
gleichberechtigte Partner*innen im Leitungsteam.
(4) Ihre Aufgaben sind insbesondere:
1. die Förderung der geistlichen Dimension der KAB;
2. die Arbeit der KAB im Sinne des Evangeliums zu vertiefen und die verantwortlichen
Mitarbeiter*innen zu inspirieren;
3. bei der Ausrichtung der Arbeit zu beraten und die religiöse Bildungsarbeit mitzutragen.
§ 13
Vertrauensleute
(1) Die Vertrauensleute sind besonders verpflichtet, die apostolisch-missionarische Sendung der KAB zu
verwirklichen. Von ihrer Tätigkeit hängen die Lebendigkeit und die Verwirklichung der Aufgaben der
KAB wesentlich ab.
(2) Insbesondere haben sie die Aufgabe:
1. mit den Mitgliedern ihres Bezirkes einen lebendigen Kontakt zu pflegen, um
 sie über die Arbeit der KAB zu informieren;
 ihre Meinungen und Probleme zu erfahren;
 sie zur aktiven Mitarbeit anzuregen;
2. neue Mitglieder für die KAB zu gewinnen;
3. für den Besuch der Versammlungen, Veranstaltungen etc. zu werben;
4. ggf. die Mitgliedsbeiträge regelmäßig zu kassieren und die Verbandszeitung zu überbringen.
§ 14
Kassenprüfer*in
(1) Die Kassenprüfer*innen dürfen nicht Mitglied des Leitungsteams sein. Sie werden für zwei Jahre
gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
(2) Sie haben die Verpflichtung, wenigstens einmal im Jahr die Kassenführung und die Mitgliederlisten zu
prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
§ 15
Zusammenschluss von Vereinen
(1) Die Vereine, die einen Zusammenschluss planen, werden vom zuständigen Bezirksleitungsteam in
Abstimmung mit dem Diözesanvorstand im Verfahren des Zusammengehens begleitet. Die beteiligten
Vorstände und Leitungsteams und das Bezirksleitungsteam erarbeiten eine Vereinbarung, die z. B. einen
Vorschlag zum Namen, zur Vorstands- bzw. Leitungsteambesetzung, zur Einteilung der
Vertrauenspersonen und Tagungsorte des Gesamtvereins enthält.
(2) Soll der Zusammenschluss von zwei oder mehr KAB-Ortsvereinen vereinbart werden, ist der Antrag über
das Zusammengehen den Mitgliedern in getrennten Mitgliederversammlungen der betroffenen Vereine
zeitgleich zur Entscheidung vorzulegen. Beschlüsse über den Zusammenschluss von zwei oder mehr
KAB-Ortsvereinen erfordern jeweils eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
(3) Liegen die erforderlichen Mehrheiten vor, lädt das zuständige Bezirksleitungsteam die Mitglieder der
KAB-Ortsvereine zu einer gemeinsamen Mitgliederversammlung ein, die mit einfacher Mehrheit
folgende Beschlüsse fasst:
1. Zustimmung zur Vereinbarung (gem. Punkt 1.); 
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2. Wahl des Vorstandes bzw. Leitungsteams (gem. § 10 Vereinssatzung);
3. Bestätigung der Vertrauenspersonen.
(4) Die Summe der Aktivvermögen der beteiligten KAB-Ortsvereine verbleibt im Gesamtverein.
(5) Das neu gewählte Leitungsteam bzw. der neu gewählte Vorstand informiert ggf. das zuständige
Finanzamt über den Zusammenschluss.
§ 16
Zweckänderung und Auflösung des KAB-Ortsvereins
(1) Zweckänderungen oder die Auflösung des KAB-Ortsvereins sind durch die Mitgliederversammlung zu
entscheiden.
(2) Bei Beschlussfassungen über eine Änderung des Ortsvereinszwecks oder die Auflösung des KABOrtsvereins müssen zwei Drittel der Mitglieder anwesend sein. Ist eine entsprechende
Mitgliederversammlung wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht beschlussfähig, so kann innerhalb von
sechs Wochen, jedoch nicht vor Ablauf von zwei Wochen eine neue Versammlung einberufen werden,
die mit den anwesenden Mitgliedern beschlussfähig ist. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von
vier Fünfteln erforderlich.
(3) Eine Zweckänderung oder Auflösung ist nur möglich, wenn der zuständige Diözesanverband
mindestens acht Wochen vor der beabsichtigten Beschlussfassung informiert wurde. Eine Vertretung des
Diözesanverbandes muss zur beschlussfassenden Versammlung eingeladen werden.
§ 17
Inkrafttreten der Satzung
(1) Diese Satzung tritt mit der Beschlussfassung durch den Diözesantag in Kraft. Veränderungen dieser
Satzung aufgrund von Beschlüssen einer Mitgliederversammlung bedürfen der Zustimmung des
Diözesanverbandes der KAB.
(2) Verabschiedet auf dem ordentlichen Diözesantag in Haltern am 18. September 2021.
(3) Bischöfliche Genehmigung erteilt am 13. Oktober 2021
(4) Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung der KAB - Cloppenburg am 11.Juni 2022 in Cloppenburg/Emstekerfeld beschlossen.